Raising


HD Split-Screen-Video

2010

7:14 Min.


If you`ve got the cash and you pay by the rules, they`ll make all your dreams come true. But if you cross`em, you`re a corpse.

You got the drop on me, love. I`m helpless as a baby. I got to come clean with you, sweetheart.

It was an outright lie I was giving ya about me revolver being wet. You see, I`m not too found of shootin`.

It`s my preference to blow things up. And here`s me, with all these fine grenades and such a sweet beauty of remote.

But it`s me knife I`ll be doing you with.


Raising zeigt die Suche dreier Jugendlicher nach ihrer Identität, ihrer gesellschaftlichen Position und ihren Leitbildern. Hier werden die Mitglieder einer Indie-Rock-Band inszeniert, die ihren Idolen aus den Massenmedien nacheifern. In ihrem Proberaum nehmen sie charakteristische Posen von Musikstars ein, wärend sie Textauszüge aus Frank Miller's Sin City Comic-Verfilmung sprechen und singen, welche um das Thema Tod, Gewalt, Sex und Leidenschaft kreisen, insbesondere in Bezug zur männlichen Verhaltenscodes.

Die anfangs noch nüchtern und monoton wiedergegebenen Worte werden Schritt für Schritt mit persönlichen Emotionen aufgeladen und letztendlich in einer freien musikalischen Improvisation instrumental und vokal durch die drei jungen Männer verarbeitet.

Gleichzeitig distanzieren sich die Protagonisten damit von dem ursprünglich brutalen und vulgären Inhalt der Dialoge der drei Comichelden.

Die jugendlichen Darsteller, die auch mit dem überzeichneten männlichen Äußeren ihrer Idole wenig gemeinsam haben, verleihen den Texten mit der Zeit eine tiefgreifende persönliche Melancholie, ein Sinnieren über die Komplikationen des Erwachsenwerdens, der Verfestigung von Persönlichkeit und Identität.


Eine Preview Copy ist zu sehen unter:  www.blinkvideo.de 

 

 

 

Credits

Darsteller: Milan Fey, Johannes Kohut, Jens Mühlhoff

Kamera: Justyna Feicht

Ton: Maciej Feicht

Dolly: Dirk Oetelshoven

Praktikanten: Lenia Hauser, Stella Klaus, Hakan Eren, Tim Löhde

Regie, Schnitt, Drehbuch: Magdalena von Rudy

 

Gefördert durch Filmwerkstatt Düsseldorf